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Benefiz-David-Musical brachte mit fast vierhundert Besuchern gut fünftausend Euro

Für Kinder und Erwachsene in jedem Alter war das David-Musical, das letzten Samstag in der Remstalhalle Waldhausen aufgeführt wurde, ein eindrucksvolles Erlebnis. Vom Hirtenjungen und der Salbung zum zukünftigen König Israels bis zum Kampf gegen den Riesen Goliath baute sich die Spannung auf. Niemand von den etablierten Kämpfern traute sich gegen Goliath anzutreten. Doch dann kam David, der mit Mut und Gottvertrauen seine Schleuder nahm und den Riesen traf. So wurde das Volk Israel von den Philistern befreit, die sie wegen ihres Glaubens verspotteten und demütigten. Die gespielten Handlungen wurden immer wieder effektvoll instrumental hinterlegt. Auch die Lieder, die im Chor oder als Solostücke gesungen wurden, brachten bewegende Botschaften rüber. Es kommt nicht auf das Äußere wie die Größe oder Stärke an, sondern auf die innere Einstellung und das Herz.

Über fünfzig Kinder hatten das Musical in einer dreitägigen Freizeit in den Winterferien auf der Langensteinbacher Höhe unter der Leitung von Musiker, Komponist und Chorleiter Matthias Fruth einstudiert.
Ergänzt wurden die Kinder durch eine qualitativ hochwertige Band aus Piano, Schlagzeug, Gitarre sowie Geige, Bass und Cello. Auch die Kulisse, die tollen Kostüme und die Lichttechnik halfen, dass die Geschichte so authentisch in die Halle transportiert werden konnte.    

Die Süddeutsche Gemeinschaft Lorch und Waldhausen als Veranstalter hoffte auf viele Besucher. Doch die Erwartungen wurden bei weitem übertroffen und es mussten noch viele Reihen zusätzlich aufgestuhlt werden, um den fast vierhundert Leuten einen Sitzplatz anbieten zu können. Dies war besonders erfreulich, da die ganze Veranstaltung Benefizcharakter hatte. Der komplette Erlös des Nachmittags geht an eine Familie aus Waldhausen, die von der als unheilbar geltenden Nervenkrankheit ALS betroffenen ist. Mit der finanziellen Unterstützung kann ein Beitrag zu den sehr teuren Therapien und den weiten Fahrten zu den Spezialisten geleistet werden.

Während der Zugabe gingen Spendenboxen in Form eines alten Saiteninstruments durch die Reihen. Mehr als fünftausend Euro wurden dadurch und durch das Angebot von Büchern, Kalendern sowie Essen und Getränken eingenommen. Da sowohl die Bücher und Kalender als auch alle Lebensmittel gespendet wurden und die Süddeutsche Gemeinschaft für weitere Kosten, wie beispielsweise die Technik, selbst aufkommt, kann der gesamte Betrag für den guten Zweck weitergereicht werden. Dank gilt auch der Stadtverwaltung Lorch, die in diesem Fall die Remstalhalle kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Am Ende wurden die Akteure mit tosendem Applaus verabschiedet.

Zeitweise mussten vier Führungen parallel ablaufen - in jedem Stockwerk eine Gruppe – um dem  großen Besucherinteresse gerecht zu werden. Strahlender Sonnenschein hatte zum Löwenmarkt viele Besucher von nah und fern in die Lorcher Innenstadt gelockt und viele haben das Angebot der Besichtigung der Harmonie angenommen. Erstmals war das Haus vom tiefen Gewölbekeller bis ins oberste „Türmle“ geöffnet. Während der Führung konnten sich viele einen Eindruck verschaffen, wie das Gebäude in früherer  Zeit genutzt wurde, welche ersten Rückbauarbeiten schon gelaufen sind, wie der Stand der Dinge des Projekts aktuell ist und was zukünftig daraus werden soll.

Besondere Aufmerksamkeit weckte das Dienstpersonal , die besonders gekleideten Gäste und ein Drehorgelspieler, die allesamt in Kostümen des späten 19. Jahrhunderts auftraten. Eine Gastgesellschaft die mit Kofferjungen über den Löwenmarkt zog, wurde an vielen verschiedenen Stellen gerne als Fotomotiv herangezogen.

 

Im „Schillersaal“ und im Wintergarten der damals „Glashalle“ genannt wurde, ließen es sich die Besucher bei Kaffee, Holunderküchle und Käsekuchen schmecken. Manche waren geradezu verzückt über das goldverzierte Kaffeeservice und das Ambiente wie vor 150 Jahren als Lorch das Stadtrecht bekam. Bei manchen Besuchern kamen bei diesem Flair auch wieder alte Erinnerungen auf, so konnte sich eine Besucherin ganz genau daran erinnern, wo früher das Klavier stand und zum Tanze aufgespielt wurde. Eine andere erzählte von den Sprüchen des Papageien, der in der Gaststube zu Hause war. Einer der ehemaligen Besitzer freute sich und bemerkte: „So viel war seit der Schließung des Gasthauses Harmonie nicht mehr los“.

Großes Interesse war auch an den Bauplänen, der Geschichtswerkstatt, der Vorstellungswand der Süddeutschen Gemeinschaft sowie am Stand des Fördervereins Harmonie zu spüren. Hier wurden viele Fragen gestellt und fachkundig beantwortet.

Die Sanierung der denkmalgeschützten Harmonie wird nicht durch einen profitorientierten Investor finanziert, sondern durch Spendengelder. Für ein gutes Gelingen des Gesamtprojekts ist noch Unterstützung und  bürgerschaftliches Engagement von möglichst vielen Mitbürgern notwendig, damit die Harmonie in neuer Form wieder lebendig werden kann. Diese Unterstützung kann durch die Fördermitgliedschaft im Förderverein Harmonie erfolgen, durch Mitarbeit in der Bauphase oder direkt durch Spenden auf das Projektkonto:

Spendenkonto Projekt Harmonie bei der KSK Ostalb:

Süddeutscher Gemeinschaftsverband e.V.

IBAN: DE69 6145 0050 0805 2127 18

BIC: OASPDE6AXXX

Ein verheißungsvoller Vorgeschmack für „Räume voller Leben“ war der Tag der offenen Tür allemal.

Am 29. April 2012015-04-29-MV-15 fand wieder unser Frühjahrs Männervesper im ev. Gemeindehaus Waldhausen statt.

Das Thema lautete: Leben in einer vaterlosen Gesellschaft

Es war ein unglaublich spannender und interessanter Abend, bei dem der Referent Michael Stahl ohne Manuskript über sein Leben mit Gott, über Beziehungen zwischen Vätern und ihren Kindern und über Lebenssituationen von Jugendlichen geredet hat. Man hat authentisch gespürt, wie wichtig ihm diese Themen sind.

Über den Referenten:

Michael Stahl ist Fachlehrer für Selbstverteidigung und Autor. Durch seinen großen Erfahrungsschatz gibt er gute Lösungsansätze weiter wie Generationen wieder in Frieden miteinander leben können und wie wichtig es ist, dass man vergeben kann.

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„Die ganze Schöpfung jubelt dir zu“ – so war das Motto des diesjährigen Frühlingsfestes der Süddeutschen Gemeinschaft Lorch und Waldhausen am 26.04.2015 im Ev. Gemeindehaus in Waldhausen.

Grund zum Jubel gab es für die Besucher natürlich schon wegen des schönen Wetters: Regen war angesagt, doch der ganze Tag konnte draußen in der Sonne verbracht werden!

2015-04-26-FruehFest-1Im Gottesdienst war für alle was dabei: fröhliche Lieder, eine sprechende Ameise und ein unglaublich lustiges „Dingsda“ (Erwachsene haben in Anlehnung an die frühere TV-Sendung Begriffe ganz in Kindermanier erklärt). Nachdem lang anhaltendes Gelächter und Applaus nachgelassen hatten, ging es weiter mit einer inspirierenden Predigt von Gemeinschaftspastor Joachim Böker: „Alles zur Ehre Gottes“. Danach das Zitat einer Zehnjährigen: „Hey, das hab ich ja verstanden!“

 

Im Anschluss gab es Gyros vom Grill, Tzatziki, ein reichhaltiges Salatbüffet sowie später eine große Auswahl an leckeren Kuchen.

2015-04-26-FruehFest-2Eine besondere Überraschung war eine selbstgemachte, dreistöckige Torte. Anlass war der Zusammenschluss der SV-Gemeinschaften in Lorch und Waldhausen vor genau zehn Jahren. Dies war der Grundstein für die heutige SV-Gemeinde, zu der neben Lorch, Waldhausen und Kirneck auch Gruppen und Kreise in Plüderhausen, Börtlingen, Birenbach und Maitis gehören.

Nach Film und Spielen ging mit einem Tanz-Flashmob und Liedersingen „unplugged“ das Fest zu Ende.

 

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