Großes Interesse beim Tag der offenen Tür mit historischem Café in der Harmonie

Zeitweise mussten vier Führungen parallel ablaufen - in jedem Stockwerk eine Gruppe – um dem  großen Besucherinteresse gerecht zu werden. Strahlender Sonnenschein hatte zum Löwenmarkt viele Besucher von nah und fern in die Lorcher Innenstadt gelockt und viele haben das Angebot der Besichtigung der Harmonie angenommen. Erstmals war das Haus vom tiefen Gewölbekeller bis ins oberste „Türmle“ geöffnet. Während der Führung konnten sich viele einen Eindruck verschaffen, wie das Gebäude in früherer  Zeit genutzt wurde, welche ersten Rückbauarbeiten schon gelaufen sind, wie der Stand der Dinge des Projekts aktuell ist und was zukünftig daraus werden soll.

Besondere Aufmerksamkeit weckte das Dienstpersonal , die besonders gekleideten Gäste und ein Drehorgelspieler, die allesamt in Kostümen des späten 19. Jahrhunderts auftraten. Eine Gastgesellschaft die mit Kofferjungen über den Löwenmarkt zog, wurde an vielen verschiedenen Stellen gerne als Fotomotiv herangezogen.

 

Im „Schillersaal“ und im Wintergarten der damals „Glashalle“ genannt wurde, ließen es sich die Besucher bei Kaffee, Holunderküchle und Käsekuchen schmecken. Manche waren geradezu verzückt über das goldverzierte Kaffeeservice und das Ambiente wie vor 150 Jahren als Lorch das Stadtrecht bekam. Bei manchen Besuchern kamen bei diesem Flair auch wieder alte Erinnerungen auf, so konnte sich eine Besucherin ganz genau daran erinnern, wo früher das Klavier stand und zum Tanze aufgespielt wurde. Eine andere erzählte von den Sprüchen des Papageien, der in der Gaststube zu Hause war. Einer der ehemaligen Besitzer freute sich und bemerkte: „So viel war seit der Schließung des Gasthauses Harmonie nicht mehr los“.

Großes Interesse war auch an den Bauplänen, der Geschichtswerkstatt, der Vorstellungswand der Süddeutschen Gemeinschaft sowie am Stand des Fördervereins Harmonie zu spüren. Hier wurden viele Fragen gestellt und fachkundig beantwortet.

Die Sanierung der denkmalgeschützten Harmonie wird nicht durch einen profitorientierten Investor finanziert, sondern durch Spendengelder. Für ein gutes Gelingen des Gesamtprojekts ist noch Unterstützung und  bürgerschaftliches Engagement von möglichst vielen Mitbürgern notwendig, damit die Harmonie in neuer Form wieder lebendig werden kann. Diese Unterstützung kann durch die Fördermitgliedschaft im Förderverein Harmonie erfolgen, durch Mitarbeit in der Bauphase oder direkt durch Spenden auf das Projektkonto:

Spendenkonto Projekt Harmonie bei der KSK Ostalb:

Süddeutscher Gemeinschaftsverband e.V.

IBAN: DE69 6145 0050 0805 2127 18

BIC: OASPDE6AXXX

Ein verheißungsvoller Vorgeschmack für „Räume voller Leben“ war der Tag der offenen Tür allemal.

Gelesen 1259 mal
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten

Login Form